Meine 5 Tipps für dein Visual Journaling Starterset
Auf dem Foto siehst du alles, was du für dein Visual Journaling Starterset brauchst
Inhalt:
Skizzenbuch/ Journal, von klein bis groß
Farben, alles was du brauchst
Zusätzliche Materialien, hilfreich und nützlich
Papiere für Collagen, Wundertüte Papierkorb
Zeitschriften und Bücher, altes neu genutzt
Es ist nicht viel, was du für einen unkomplizierten Start in dein Visual Journaling Abenteuer brauchst, um möglichst schnell ins Tun zu kommen! Mehr Material macht den Anfang oft unnötig schwer, denn je reicher die Auswahl, desto mehr Angst das Falsche zu benutzen.
Vielfalt
Ich liebe meine Journale, groß, klein, dick, dünn. Probier einfach aus, was sich für dich gut anfühlt.
Größe: DIN A4 oder DIN A5 sind ideal, falls du es lieber in der Handtasche mitnehmen möchtest, geht natürlich auch ein kleineres Format
Bindung: Festgebunden, oder Spiralbindung, alles eine Frage deines persönlichen Geschmacks. Ich liebe Geschäfte für Künstlerbedarf und daher auch die festgebundenen Skizzenbücher von Leuchtturm1917, Moleskine, oder Strathmore, habe aber auch etliche ganz einfache aus dem Buchhandel, Drogeriemarkt, oder Krims-Krams-Laden.
Wichtig ist nur, dass das Papier feuchte Farbe aushält und nicht stark wellt. Ein Papiergewicht ab 140 g ist optimal.
Es muss aber kein teures, schwergewichtiges Aquarellpapier sein.
2. Farben
Es reichen kleine Flaschen (40-60ml), oder Tuben. Günstige Kindermalfarbe, Bastelfarbe, oder etwas teurere, aber langlebige Acrylfarbe, Gouache, Tempera. Schau erstmal nach, ob sich schon etwas davon in deinem Haushalt befindet und probiere aus was du hast.
Schwarz und weiß
1-3 neutrale Farben, wie creme, beige, oder grau
und 3 deiner Lieblingsfarben,
sind genug.
Es gibt auch umfangreichere Startersets, wie z.B von Arteza, oder Wandfarbenproben im Baumarkt.
Gerstäcker, Boesner, oder natürlich Amazon sind Orte an denen du auch online suchen kannst, falls du im lokalen Handel nicht das Passende findest. Halte dich aber nicht mit langer Suche nach passenden Farben auf, denn schnell meldet sich der Perfektionismus und die Aufschieberitis. Oder Überforderung hindert dich dann daran anzufangen. Das wäre schade.
3. Zusätzliche Materialien
Feuchttücher (Hand, oder Baby-Feuchttücher, ganz egal)
Abgelaufene Kreditkarte, oder Gutscheinkarte, statt Pinsel
Stifte aller Art, deine Lieblingsstifte zum Schreiben plus Bleistift und Kugeschreiber
Klebestift
Lineal...super als gerade Kante, um Papier zu “schneid-reißen”
Schürze, Malkittel, oder altes T-Shirt, wenn du deine Kleidung schützen möchtest
Wachspapier( Backpapier geht auch), um es zwischen nasse Seiten zu legen, wenn du im Flow bist
Schere, falls du scharfe Schnitte liebst , sonst kannst du auch alles auch reißen
Natürlich kannst du auch Stempel, Zitate, Schablone, verschiedene Klebebänder wie Washi-Tape, Wachsfarben und alles andere benutzen, was eine Spur auf dem Papier hnterlässt, für den Anfang aber wirklich nicht nötig.
4. Papier-Futter
für dein Visual Journaling Starterset
Unsere Altpapier Container laufen in der Regel über, unsere Schubladen sammeln Papier für “irgendwann einmal”...Zeit die
Schätze zu befreien und zu verwenden.
alte Fotos, oder Kopien
Umschläge
Grußkarten und Geschenkpapier
alte Notizbuchseiten
Servietten mit Motiv
Seidenpapier/ z.B. von Blumensträußen
Brötchentüten
einfach alles was dich neugierig macht und irgendwie anspricht, manchmal ist es einfach das Bonbon-Papier, das auf der Straße liegt
Papierkorb-der etwas anderen Art
Du brauchst am Anfang nicht alles, packe einfach einen kleinen Karton mit verschiedenen Papieren.
5. Zeitschriften & Bücher
ausgediente Zeitschriften, Kataloge, Prospekte
Bücher, die eine neue Verwendung suchen, Büchereien und Sammelstellen sind reiche Fundgruben
In meinen Regalen finde ich oft auch alte Taschenbücher, oder Kinderbücher auf denen die Staubschicht sehr dick ist, und die doch nie mehr gelesen werden…vielleicht gibt es solche ja auch bei dir zuhause?
Mein letzter (6.)Tipp: Mach das Zusammenstellen deiner Materialen zum Teil des Visual-Journaling-Abenteuers. Es ist wie das Rucksackpacken zu einer kleinen Pilgerreise. Mit leichtem Gepäck reist du besser. Und nun viel Spaß!